Shibari, die BDSM Kunst Menschen zu binden

Shibari, die BDSM Kunst Menschen zu binden

Ästhetische Fotos von Menschen, die mit Seilen gefesselt sind, wirken auf viele verführerisch. Allerdings kann das Erlernen der japanischen BDSM-Kunst des Shibari ein schwieriges Unterfangen sein. Hier ist ein kurzer Leitfaden für dich, um die Kunst des Shibari zu entdecken.

Schritt 1: Lerne von Profis

  • Und zwar nicht weil sie Besserwisser sind: Shibari kann, wie jede BDSM-Praxis, gefährlich sein, wenn es falsch ausgeführt wird.
  • Wirf einen Blick auf unsere sorgfältig zusammengestellte Liste von Bloggern; viele von ihnen haben ihre eigenen Workshops;
  • Melde dich für Kurse bei shibaristudy.com an, wenn du in einer großen Stadt lebst. Alternativ kannst du auch shibariacademy.com besuchen;
  • Wenn du in einer kleinen Stadt leben, kannst du versuchen, in Foren Praktiker zu finden, die unserer Erfahrung nach häufig einen Grundkurs organisieren;
  • Verpass nicht die großen Shibari-Veranstaltungen wie die Londoner Fetischwoche oder das Prager Shibari-Fest, wo du fortgeschrittene Arbeiten sehen und dich verbessern kannst.
     

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Schritt 2: Schnapp dir das Seil

Nein, ein Drahtseil, das du zu Hause gefunden hast, ist nicht geeignet - schließlich bindest du eine lebende Person und nicht einen Stuhl fest. Ein gutes Seil besteht aus Naturfasern wie Jute oder Hanf. Noch besser ist es, wenn du es in einem Shibari-Laden kaufst - dort kann man dir auch zeigen, wie man es benutzt. Probier zum Beispiel Twisted Monk.

Schritt 3: Finde ein Model

Wir sind der Meinung, dass jede Person es zumindest einmal probieren sollte, aber oft ist es ein einmaliges Interesse. Wenn du jemanden findest, der Interesse hat, gibt es einige Grundvoraussetzungen für euch beide:

  • Vollständiges Vertrauen
  • Emotionale Verbindung
  • Ein Gefühl der Sicherheit
  • Geduld
  •  Zeit für eure Sitzungen

Versuche, über Anzeigen in geeigneten Communities nach Partnern zu suchen, denn begeisterte Freunde verschwinden oft schon nach der zweiten Sitzung. Schau dich außerhalb deines Kreises um!

Schritt 4: Psychologische Sicherheit

Shibari ist mehr als nur Fesseln; es ist eine psychologische und emotionale Praxis, fast eine Meditation. Wie bei jeder BDSM-Praxis ist eine sorgfältige Vorbereitung ein Muss. Darauf kommt es an:

  • Sprich vor Beginn der Sitzung mit deinem Partner über die zulässigen Handlungen;
  • Redet über eure Ziele und Erwartungen. Shibari ist eine gemeinsame Erfahrung;
  • Findet ein Sicherheitswort, auch wenn ihr euch gegenseitig vollkommen vertraut;
  • Übt das Fesseln nicht nach einem stressigen Erlebnis; es ist besser, während dessen nicht ängstlich zu sein.

Geeignete Leitfäden, wie dieser hier, vermitteln alles, was du über die psychologische Vorbereitung wissen musst.

Schritt 5: sich körperlich betätigen

Mehrere Stunden Aufhängen und stundenlanges Üben des Bindens sind ein erhebliches Arbeitspensum. Daher ist die Gesundheit und die körperliche Verfassung für das Modell, aber auch für den nawashi - den Meister - entscheidend.

  • Shibari sollte nicht praktiziert werden, wenn man unter chronischen Krankheiten, psychischem Stress oder einer geringen Schmerztoleranz leidet;
  • Die Person muss körperlich fit sein: kein starkes Über- oder Untergewicht und kein Muskelschwund;
  • Die Muskeln sollten idealerweise athletisch sein.

Um deine BDSM-Praxis einfacher zu machen und mehr Spaß zu haben, geh ins Fitnessstudio oder nimm an einem Fitness-Videokurs teil.

Katya Shaposhnikova

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